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Projects

Passantenbeschimpfung

 

„...denn mir ist plötzlich klar geworden, dass die Zeit vorbei war, Menschen in einem Theater zu versammeln, selbst um ihnen Wahrheiten zu sagen und dass man mit der Gesellschaft und ihrer Öffentlichkeit keine andere Sprache mehr sprechen kann als die der Bomben, der Maschinengewehre, der Barrikaden und allem, was daraus folgt.“


|Antonin Artaud|

Open Season 08|09

 

God´s Entertainment sieht ihre Zukunft nicht als Teil der Theatergeschichte, nicht als Ort der Versöhnung, der Gewissheit, nicht als Teil der Ordnung, sondern als Methode der Veränderungen in welchen creating a theatre durch works und nicht durch costs zum tragen kommt.

GE's open office

 

Als parasitäre Einrichtung, die sich sozusagen an die Stadt andockt und von deren Energie gespeist wird kann sich das open office in jegliche notwendige Form transformieren und sich in jedem Teil des Stadtkörpers einnisten

Europa - Schön, dass Sie hier sind!

 

Was das Wiener Performance-Kollektiv God’s Entertainment hier schafft, ist eine Symbiose aus politischer Aktion à la Schlingensief und einer Party wie man sie noch selten erlebt hat. Die zentrale Frage bleibt: Kann ein Rausch Identität stiften? Bekommt man hier wirklich einen Querschnitt einer europäischen Gesellschaft präsentiert? Und wenn ja, wie soll man dann in die Zukunft blicken, optimistisch oder pessimistisch? (Eva Mühlbacher, Wien) im Rahmen des freischwimmer-festivals 08

Love Club

 

Wir benutzen neue Technologien immer, um Sexualität einzubinden und unseren Körper in Transzendenz aufzulösen. (...) Ein Spiel spielen ist sehr demokratisch; der Spieler hat die Kontrolle über das, was er tut. Kunst ist dagegen sehr autokratisch. Der Künstler führt dich in seine Kunst: an einen Platz, wo man vielleicht gar nicht hin will, wo man aber allein nicht hingehen kann.


(David Cronenberg, Die Welt)